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Mobile Landingpages erstellen – Anleitung


In diesem Artikel erkläre ich Dir was eine „Landingpage“ ist, zeige Dir ein Beispiel für den Aufbau einer mobilen Landingpage und gebe Dir zahlreiche Tipps zur Optimierung mit denen Du Deine Conversion Rate steigern kannst.


Definition: Was ist eine Landingpage?

Definition: Was ist eine Landingpage?


Eine Landingpage ist eine Website, die als Zielseite für eine Online-Werbeanzeige angegeben wird.

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Pssst: Der direkte Sprung von einer Werbeanzeige auf eine Salespage ist übrigens eine der effektivsten Methoden, um Geld (Werbebudget) zu verbrennen!

Mehr dazu aber an anderer Stelle.

Wofür brauchst Du eine Landingpage?

Wofür brauchst Du eine Landingpage?


Mit Hilfe der auf einer Landingpage platzierten Elemente motivierst Du den darauf geleiteten Besucher dazu, eine messbare, von Dir gewünschte Handlung auszuführen.

Gewünschte Handlungen können sein, der Besucher…

  • …führt einen Download durch
  • …ließt einen Marketingtext
  • …nimmt ein Markenlogo wahr
  • …klickt auf einen Button
  • …registriert ein Kundenkonto
  • …teilt die Zielseite auf Facebook
  • …trägt sich in eine E-Mail-Liste ein
  • …kauft ein Produkt

Damit eine der zuvor genannten Handlungen ausgeführt wird, ist es erforderlich, die Nutzererfahrung mit der Zielseite so positiv wie möglich zu gestalten.

Einige Insights dazu habe ich Dir bereits in meinem beliebten Artikel Usability Tipps zur Optimierung mobiler Websites verraten.

Nun kommen wir zum spannenden Aufbau einer Landingpage.


Wie ist eine mobile Landingpage aufgebaut?

Wie ist eine mobile Landingpage aufgebaut?


Wie Du schon festgestellt hast, schreibe ich hier auschließlich über mobile Landingpages.

Das warum ist schnell erklärt, denn seit dem Jahr 2016 läuft die weltweite Internetnutzung größtenteils über das Smartphone ab.

Hier sind die Zahlen von Google zur mobilen Webnutzung 2018.

Vergiss 2-spaltige Designs. – It’s a vertical world!

Klar könnte ich hier jetzt auch Desktop-Landingpages zeigen, doch viel sinnvoller ist es doch, sich dem Nutzerverhalten der Gegenwart anzupassen.

Ansonsten wäre es so, als wenn Du eine Serie schauen willst und Dir jemand anstelle von Netflix eine VHS-Kassette empfiehlt.

Auch wenn der Aufbau einer mobilen Landingpage von der gewünschten, auszuführenden Handlung des Besuchers abhängig gemacht werden muss, gibt es einige Elemente, deren Wirkung Du kennen solltest, um sie zielgerichtet an den passenden Stellen platzieren zu können.

Behalte dafür die 2 wichtigen Regeln im Kopf:

  • 1. Bereite den Inhalt der Seite so auf, dass der Besucher ihn so einfach wie möglich wahrnehmen und interpretieren kann.
  • 2. Mache Deine Landingpage zur Einbahnstraße. Biete dem Besucher ausschließlich 2 Optionen. Entweder kann er eine gewünschte Handlung ausführen oder die Seite verlassen. Führe den Besucher auf direktem Weg zu der von Dir gewünschen Handlung. Vermeide die Darstellung von Links (auch eine Navigationsleiste kann dazu zählen!), welche den Besucher vom Handlungsziel ablenken.

Da der Smartphonebildschirm nur eine sehr begrenzte Anzeigefläche bietet, ist der sofort sichtbare Bereich Above-The-Fold (Grüner Bereich gefolgt vom roten Bereich in der folgenden Demo) Dein wichtigster Spielraum, um den ersten Eindruck zu prägen.

Platziere die wichtigsten Infos Above-The-Fold!

Demo:

Above-The-Fold

(Hier scrollen!)

Under-The-Fold

Grundsätzlich sollte Deine Landingpage die 5 unausgesprochenen Fragen des Besuchers beantworten:

  • Wo bin ich?
  • Ist die Seite vertrauenswürdig?
  • Was gibt es hier für mich?
  • Lohnt es sich für mich?
  • Was muss ich tun, um etwas zu bekommen?

Schauen wir uns das Ganze nun genauer an.

Beispielaufbau einer Sales-Page

Hauptüberschrift
Unterüberschrift

Produktbild / Video

Werteversprechen
Handlungsaufforderung
Rezensionen
Antworten auf oft
gestellte Fragen
Vertrauensbildende
Elemente

Jetzt gehe ich die Elemente der oben gezeigten Landingpage der Reihe nach mit Dir durch und erkläre Aufbau, Wirkung sowie den damit verbundenen Nutzen.

Dieses Element zeigt dem Besucher WO er sich befindet und WER ihm etwas anbietet.

Je nachdem wie bekannt Logo und Seitenname bereits sind, können sie auch vertrauensbildend wirken.

Große Markenlogos machen sich den Grundsatz: „Menschen mögen was sie kennen und sie kaufen was sie mögen.“ zu nutze.


Hauptüberschrift

Die Hauptüberschrift zählt zu den ersten Blickfängern und gibt an, WORUM es auf der Seite geht.

Beispiel: Großer Sommer-Sale!


Unterüberschrift

Die Unterüberschrift konkretisiert den angebotenen Vorteil.

Beispiel: Alle Fussbälle bis zu 80% günstiger!


Produktbild / Video

Dieses Element, auch Heroshot genannt, stellt alle positiven Facetten des Produktes mit Hilfe von Fotos oder einem Video zur Schau.

Stell Dir vor, Du würdest das Produkt in die Hand nehmen und aus unterschiedlichen Perspektiven begutachten.

Genau diese Perspektiven sollst Du an dieser Stelle für den Interessenten abbilden.

Zusätzlich kannst Du das Produkt in der Nutzung zeigen. (Fussball wird ins Tor geschossen, Menschen jubeln.)


Werteversprechen

Hier beantwortest Du die Frage, des Produktnutzens für den Interessenten.


Handlungsaufforderung

Hilf dem Interessenten zu erkennen, was er tun soll, um von den vorher erklärten Werteversprechen zu profitieren.


Rezensionen

Hier stellst Du verkaufsfördernde Aussagen bestehender Kunden dar, die begründen, warum das Produkt so besonders gut ist und sich der Kauf gelohnt hat.


Antworten auf oft
gestellte Fragen

Neben der Beantwortung der Standartfragen: „Auf wieviel Bar soll der Ball aufgepumt werden?“… kannst Du diesen Antwortbereich auch dazu verwenden, bestimmte Interessenteneinwände zu behandeln und dafür zu sorgen, dass der Interessent rationale Begründungen erhält, die seine Kaufentscheidung unterstützen.

Bestärke sein Gefühl mit dem Kauf das Richtige zu tun.


Vertrauensbildende
Elemente

Zu den vertrauensbildenden Elementen zählen neben bekannten Markenlogos, zu denen geschrieben wird, „Bekannt aus…“ auch Sternebewertungen sowie Güte-, Qualitäts- und Testsiegel.

Beispiel:

100%
Garantie
★★★★★
PRAXISBEZOGEN
coach-hoffmann.de

Selbst wenn ein Siegel kaum Aussagekraft besitzt, zahlt es bei der Wahrnehmung auf die Vertrauensbildung ein.


Streng genommen könnte dieses Element mit zu den Vertrauensbildenden Elementen gezählt werden, da der Interessent ein Gefühl von Sicherheit durch Transparenz verspürt, wenn er wahrnimmt, wer für das Angebot verantwortlich ist.

Mobile Landingpages erstellen – Anleitung
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